mit kulturgeschichte ökonomie verstehen

Tomáš Sedláček ist gerade einmal 35 Jahre alt – gerade einmal, wenn man sich seinen bisherigen Karriereverlauf anschaut: er war Berater von Václav Havel und jetzt Chefvolkswirt der größten tschechoslowakischen Bank, Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrates und Dozent an der Uni Prag.

Im Februar ist seine kritische Sicht auf den Kapitalismus Die Ökonomie von Gut und Böse auf Deutsch erschienen. Um jetzt keinen falschen Eindruck zu erwecken: Sedláček will nicht den Kapitalismus abschaffen. Er plädiert vielmehr dafür, die Geschichte der Ökonomie wieder zu entdecken – angefangen bei Adam und Eva durch jegliche Strömungen der Kultur- und Philosophiegeschichte. Um daraus folgend die Wirkmächte der Ökonomie zu begreifen.

In einem Interview mit Katja Gentinetta im Schweizer Fernsehen erklärt seine Theorie und was wir ändern müssten, um dem Krisenmodus zu entkommen. So gut, dass selbst ich eine Ahnung von dem Wirtschaftssystem bekommen habe. Zumindest für diese Stunde:

http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f990d315-d116-46e7-8c9d-58b672ffca97

Mir erscheinen seine Thesen plausibel und schlau, allerdings möchte und kann ich seine Theorie weder korrekt werten noch einordnen. Etwas differenzierte Artikel ist in der Zeit und der Süddeutschen Zeitung vom 28.2.2012 erschienen.

Mit herzlichem Dank an Anna für den Tipp.

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