ein traum vom besonderen leben

all die Momente, die großen Wünsche und die bitteren Enttäuschungen ebenso wie die alltäglichen kleinen wiederkehrenden Rituale, sie alle zusammen werden getragen von unserer Sehnsucht nach diesem einen ganz besonderen Leben, der Hoffnung auf ein Etwas, das mich zu diesem einen bestimmten Ich macht.

Das nennt man Leben. Oder?

Ich war im Tanztheater, in Final Fiction von Jan Pusch.
Worum es in dem Stück geht? Um alles und nichts: Um das Leben, um das Streben nach dem Besonderen des Ichs. Oder eben einfach nur um den grandiosen Tanz des Ensembles.

Denn tanzen können sie. Gebannt verfolgt man den fast artistischen Bewegungen der TänzerInnen. Fließend und federleicht sehen sie aus, selbst bei den „abgehackten“ Bewegungen zum elektronischen Beat. Und überhaupt der Beat – die Musik von Beat Halberschmidt (ein wohl überlegter Name) zieht einen in den Tanz  hinein. 80 Minuten staunt man und ist begeistert, allein die Geschichte hinter dem Tanzstück findet keinen Anfang, kein Ende und keine Auflösung.

Trotzdem ein sehenswertes Stück, das auch noch in der Spielzeit 2011/12 läuft.

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